Was ist Insolvenzgeldvorfinanzierung und wie funktionieren pünktliche Löhne in der Krise?

In vielen Verfahren reicht es nicht, dass Insolvenzgeld irgendwann gezahlt wird. Die Löhne sollen pünktlich auf dem Konto der Mitarbeitenden ankommen. Dafür wird häufig eine Insolvenzgeldvorfinanzierung eingesetzt.

Der Ablauf in Kurzform:

  • Eine Bank stellt dem Unternehmen ein Darlehen zur Verfügung.
  • Aus diesem Darlehen werden die Nettoentgelte an die Mitarbeitenden ausgezahlt.
  • Die Mitarbeitenden unterschreiben eine Abtretungserklärung.
  • Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens berechnet die Bundesagentur für Arbeit das Insolvenzgeld und zahlt es an die Bank.
  • Mit diesem Geld wird das Darlehen ganz oder teilweise zurückgeführt. Zinsen und Gebühren trägt in der Regel das Unternehmen bzw. die Insolvenzmasse.

Vorteile:

  • Für Mitarbeitende:
    Löhne und Gehälter im Insolvenzgeldzeitraum kommen weiter pünktlich.
  • Für das Unternehmen:
    Die knappe Liquidität wird geschont, der Betrieb bleibt stabil, die Chancen der Sanierung steigen.

Die Unternehmensberatung Worstbrock bereitet die Insolvenzgeldvorfinanzierung gemeinsam mit dem Rechtsbeistand vor, führt Gespräche mit Banken und stimmt die Eckpunkte mit der Bundesagentur für Arbeit ab.

Die genannten Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine rechtliche Beratung

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