Maschinenbau Feik – Insolvenzverfahren aufgehoben
– Pressemitteilung –
Maschinenbau Feik: Sanierung abgeschlossen – Insolvenzverfahren aufgehoben
Amtsgericht Bersenbrück hebt Verfahren nach Umsetzung des bestätigten Insolvenzplans auf – Familienunternehmen setzt Geschäftstätigkeit außerhalb des Verfahrens fort
Bramsche, 17. Juli 2026 – Mit Beschluss vom 14. Juli 2026 hat das Amtsgericht Bersenbrück das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Maschinenbau Feik GmbH & Co. KG aufgehoben. Vorausgegangen war die erfolgreiche Umsetzung des gerichtlich bestätigten Insolvenzplans. Rund anderthalb Jahre nach Beginn der Sanierung ist das Verfahren damit abgeschlossen. Für den familiengeführten Maschinenbaubetrieb markiert dies – nur wenige Wochen nach seinem 50-jährigen Firmenjubiläum – den formalen Abschluss eines umfassenden Sanierungsprozesses.
Ein besonderes Jubiläumsjahr
Die Maschinenbau Feik GmbH & Co. KG wurde 1975 gegründet und wird heute in zweiter Generation von Geschäftsführer Thomas Feik geführt. Das Unternehmen ist auf Sondermaschinen, Prägewalzen sowie Reparatur- und Instandhaltungsleistungen für Industriebetriebe spezialisiert und seit fünf Jahrzehnten fest mit dem Wirtschaftsstandort Bramsche verbunden.
Das 50-jährige Firmenjubiläum im Juni 2025 fiel in eine Phase tiefgreifender Veränderungen. Während das Unternehmen auf fünf Jahrzehnte Unternehmensgeschichte zurückblickte, wurden gleichzeitig die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen. Mit der Aufhebung des Insolvenzverfahrens findet dieser Weg nun seinen formalen Abschluss.
Sanierung auf Basis der eigenen Stärken
Der Geschäftsbetrieb wurde während des gesamten Verfahrens ohne Unterbrechung fortgeführt. Kundenaufträge konnten zuverlässig bearbeitet werden, zugleich wurden die Mitarbeitenden eng in den Sanierungsprozess eingebunden.
Ein wesentlicher Baustein der Sanierung war die gezielte Weiterentwicklung des Reparatur- und Instandhaltungsgeschäfts. Die Spezialisierung auf kurzfristige und technisch anspruchsvolle Reparaturen erwies sich dabei als wichtiger Stabilitätsfaktor. Dadurch konnten zusätzliche Aufträge gewonnen und die Auslastung nachhaltig verbessert werden. Gleichzeitig blieb der Personalstamm nahezu vollständig erhalten.
Thomas Feik, Geschäftsführer der Maschinenbau Feik GmbH & Co. KG, erklärt:
„Unser 50-jähriges Firmenjubiläum fiel in eine Zeit, die wir uns als Familienunternehmen anders vorgestellt hatten. Umso mehr freuen wir uns, diesen Weg nun erfolgreich abschließen zu können. Mein Dank gilt unseren Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten und allen Verfahrensbeteiligten. Ihr Vertrauen und ihre Unterstützung haben wesentlich dazu beigetragen, dass wir die Unternehmensgeschichte von Maschinenbau Feik fortschreiben können.“
Gemeinsamer Einsatz als Grundlage des Erfolgs
Die rechtliche Begleitung des Verfahrens erfolgte durch die Rechtsanwälte Ralph-Leonhard Fugger und Tjark Symalla von der Kanzlei hnl Rechtsanwälte in Partnerschaft mbB. Als Sachwalter begleitete Rechtsanwalt Stephan Michels das Verfahren. Die kaufmännische Begleitung übernahm Dipl.-Kfm. Alexander Worstbrock von der Unternehmensberatung Worstbrock. Gemeinsam mit der Geschäftsführung entwickelte und steuerte die Unternehmensberatung Worstbrock die betriebswirtschaftlichen Sanierungsmaßnahmen und begleitete deren Umsetzung während des gesamten Verfahrens.
Alexander Worstbrock sagt:
„Gemeinsam mit der Geschäftsführung haben wir die betriebswirtschaftlichen Maßnahmen entwickelt, gesteuert und konsequent umgesetzt. Ziel war es, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig zu stabilisieren und die Voraussetzungen für eine Fortführung außerhalb des Verfahrens zu schaffen. Dass das Verfahren nun planmäßig aufgehoben werden konnte, bestätigt den eingeschlagenen Weg. Die hohe technische Spezialisierung und die langjährigen Kundenbeziehungen von Maschinenbau Feik waren dabei wesentliche Erfolgsfaktoren.“
Geschäftsbetrieb wird außerhalb des Verfahrens fortgeführt
Mit der Aufhebung des Insolvenzverfahrens setzt die Maschinenbau Feik GmbH & Co. KG ihre Geschäftstätigkeit außerhalb des Verfahrens fort. Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf den Sondermaschinenbau sowie Reparatur- und Instandhaltungsleistungen für Industriebetriebe. Die im Rahmen der Sanierung geschaffenen Strukturen bilden eine stabile Grundlage für die weitere Unternehmensentwicklung.
Kontakt
Maschinenbau Feik GmbH & Co. KG
Vördener Str. 113
49565 Bramsche
Tel: 05468 / 92340
E-Mail: info@feik-maschinenbau.de
Web: www.feik-maschinenbau.de
Kanzlei hnl Rechtsanwälte in Partnerschaft mbB | Notare:
www.hnl.law
Kanzlei MICHELS Vorast Insolvenzverwaltung GbR:
www.michels-inso.de
Unternehmensberatung Worstbrock:
Buchenbrink 4
49086 Osnabrück
Tel.: 0541 500 38-0
E-Mail: zentrale@worstbrock.de
Web: www.worstbrock.de
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Für Rückfragen an die Unternehmensberatung Worstbrock steht Ihnen Herr Johannes Wübben gerne zur Verfügung
E-Mail: johannes.wuebben@worstbrock.de
Tel: 0541 500 38-16
Maschinenbau Feik – Gericht bestätigt Sanierungsplan
– Pressemitteilung –
Maschinenbau Feik aus Bramsche auf gutem Weg: Gericht bestätigt Sanierungsplan
Bramsche, 16. April 2026 – An der Vördener Straße in Bramsche-Lappenstuhl hat sich die Lage bei der Maschinenbau Feik GmbH & Co. KG spürbar stabilisiert. Nach dem 50-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr ist nun ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht: Das Amtsgericht Osnabrück hat den Insolvenzplan mit Beschluss vom 15. April 2026 bestätigt. Damit folgt das Gericht dem vorgelegten Sanierungskonzept und unterstreicht die Tragfähigkeit des eingeschlagenen Weges.
Stand das Jubiläum noch im Zeichen der langjährigen Unternehmensgeschichte, ist nun die Grundlage für die weitere unternehmerische Entwicklung gelegt. Das familiengeführte Unternehmen ist wirtschaftlich stabilisiert und operativ gefestigt – nicht zuletzt durch die gezielte Stärkung des Reparaturgeschäfts.
Die Maschinenbau Feik GmbH & Co. KG wurde 1975 gegründet und wird in zweiter Generation von Geschäftsführer Thomas Feik geführt. Das Unternehmen ist auf Sondermaschinen, Prägewalzen sowie Reparatur- und Instandhaltungsleistungen spezialisiert und fest in der Region Bramsche verankert.
Das Sanierungsverfahren wurde im Dezember 2024 vor dem Hintergrund veränderter Marktbedingungen und einer rückläufigen Auslastung in Eigenverwaltung eingeleitet. Im Rahmen des Verfahrens wurden die Strukturen angepasst, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gesichert und das Geschäftsmodell weiterentwickelt.
Betrieb stabilisiert und Auftragslage ausgebaut
Der Geschäftsbetrieb lief während des gesamten Verfahrens uneingeschränkt weiter. Der Personalstamm blieb nahezu vollständig erhalten. Gleichzeitig wurde das Geschäftsmodell weiter ausgerichtet und der Fokus auf das Reparaturgeschäft verstärkt.
Der Ausbau dieses Bereichs entwickelte sich zu einem zentralen Stabilitätsfaktor. Hohe Flexibilität und schnelle Reaktionsfähigkeit erwiesen sich als entscheidend. Im Verlauf des Verfahrens wurden zusätzliche Aufträge gewonnen und die Auslastung nachhaltig verbessert. Das bildet eine verlässliche Grundlage für die weitere Auslastung und die unternehmerische Entwicklung.
Jubiläum bei stabilem Geschäftsbetrieb
Im Jahr 2025 beging das Unternehmen sein 50-jähriges Bestehen. Das Jubiläum fiel in die laufende Sanierungsphase und konnte bei durchgehend aufrechterhaltenem Geschäftsbetrieb und stabiler Auslastung stattfinden. Für Geschäftsführung und Belegschaft war es zugleich ein ermutigender Moment, den eingeschlagenen Kurs weiterzugehen.
Die rechtliche Begleitung erfolgte durch die Rechtsanwälte Ralph-Leonhard Fugger und Tjark Symalla von der Kanzlei Niemeyer · Lißner. Als Sachwalter überwachte Rechtsanwalt Stephan Michels von der Kanzlei MICHELS Vorast Insolvenzverwaltung GbR die Umsetzung. Die kaufmännische Begleitung verantwortete Dipl.-Kfm. Alexander Worstbrock von der Unternehmensberatung Worstbrock.
Stimmen zum Planbestätigung
Thomas Feik, Geschäftsführer der Maschinenbau Feik GmbH & Co. KG:
„Unser Dank gilt unserem Team sowie unseren Kunden, Lieferanten und allen Verfahrensbeteiligten. Das Jubiläum im vergangenen Jahr hat uns gezeigt, dass wir auch in einer anspruchsvollen Phase auf eine stabile Basis bauen können. Diese Erfahrung hat uns zusätzlich bestärkt, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Besonders der Ausbau unseres Reparaturbereichs hat dabei maßgeblich zur Stabilisierung und Sicherung unserer Auslastung beigetragen.“
Dazu ergänzt Alexander Worstbrock:
„Die Entwicklung bei Maschinenbau Feik zeigt, dass eine Stabilisierung auch unter anspruchsvollen Marktbedingungen möglich ist. Entscheidend ist, dass frühzeitig die richtigen Maßnahmen ergriffen und strukturiert umgesetzt werden. Im Verfahren wurde dies durch eine klare kaufmännische Steuerung und die enge Abstimmung aller Beteiligten sichergestellt. Das hat die Grundlage für die erreichte Stabilisierung geschaffen.“
Kontakt
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Weitere Informationen über die Kanzlei MICHELS Vorast Insolvenzverwaltung GbR: www.michels-inso.de
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Heitbrink-Gruppe in Bissendorf mit rund 70 Mitarbeitern startet Sanierungsverfahren
– Pressemitteilung –
Heitbrink-Gruppe in Bissendorf startet Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung – rund 70 Mitarbeitende in der Gruppe
Bissendorf/Osnabrück, 12. März 2026 – Für die Heitbrink Recycling GmbH & Co. KG und die Heitbrink Rückbau GmbH aus Bissendorf hat das Amtsgericht Osnabrück am 11. März 2026 die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Das Unternehmen beschäftigt gemeinsam mit den verbundenen Gesellschaften rund 70 Mitarbeitende und ist fest in der Region verankert. Ziel des Verfahrens ist die Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation sowie die Fortführung des Geschäftsbetriebs der Unternehmensgruppe. Die Löhne der Mitarbeitenden sind über das Insolvenzgeld abgesichert.
Unternehmen im Bau- und Recyclingumfeld mit regionaler Verankerung
Wer die Wissinger Straße entlangfährt, kennt das Bild: eine olivgrüne Deutz-Planierraupe, eine historische Baumaschine mit sichtbarer Patina, postiert an der Zufahrt zum Betriebsgelände. Dahinter erstreckt sich ein weitläufiges Areal mit schwerem Baugerät und mobilen Anlagen. Hier wird die tägliche Praxis im Rückbau und in der Baustoffaufbereitung sichtbar.
Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis 1961 zurück. Gegründet als Lohnunternehmen, entwickelte sich der Betrieb insbesondere seit den 1990er Jahren zu einem Anbieter für Abbruch- und Recyclingleistungen. Heute führt Martin Heitbrink das Unternehmen in dritter Generation.
Die Heitbrink Recycling GmbH & Co. KG bereitet mineralische Baustoffe auf und führt Materialien in den Stoffkreislauf zurück. Das Unternehmen übernimmt zudem Rückbau-, Erd- und Entsorgungsleistungen. Gemeinsam mit der Heitbrink Rückbau GmbH und der Heitbrink GmbH & Co. KG besteht eine Unternehmensstruktur mit rund 70 Mitarbeitenden. Das Sanierungsverfahren wird für alle Gesellschaften der Gruppe umgesetzt.
Wirtschaftliche Belastungen durch Markt- und Branchenentwicklung
Die wirtschaftliche Entwicklung war zuletzt von einer schwachen Baukonjunktur und einem rückläufigen Ausschreibungsvolumen geprägt. Insbesondere im Straßenbau ging das Auftragsvolumen spürbar zurück. Gleichzeitig stiegen zentrale Kostenpositionen, sodass sich die Kostenstruktur nicht im gleichen Maß anpassen ließ. Vor dem Hintergrund allgemein steigender Kosten in der Bau- und Recyclingbranche erhöhte sich der Margendruck.
Geschäftsführer Martin Heitbrink ordnet die Situation wie folgt ein:
„Das Auftragsvolumen ist in mehreren Bereichen spürbar zurückgegangen. Gleichzeitig steigen die laufenden Kosten im Betrieb weiter an. Deshalb war es für uns wichtig, frühzeitig die notwendigen Schritte einzuleiten, um das Unternehmen stabil aufzustellen und die laufenden Aktivitäten verlässlich fortzuführen.“
Eigenverwaltung ermöglicht geordnete Stabilisierung
Der Geschäftsbetrieb wird unverändert fortgeführt. Aufträge und Dienstleistungen werden wie gewohnt erbracht. Die Eigenverwaltung setzt voraus, dass eine tragfähige Fortführungsperspektive besteht. Die Geschäftsführung bleibt in der Verantwortung und wird durch den vorläufigen Sachwalter überwacht.
Im Mittelpunkt stehen die Überprüfung und Anpassung der Kostenstrukturen, die Stabilisierung der Liquidität sowie die Ausrichtung des operativen Geschäfts auf die aktuellen Marktbedingungen. Die Maßnahmen werden im engen Zusammenspiel aller Verfahrensbeteiligten umgesetzt. Die rechtliche Vertretung übernimmt Rechtsanwalt Ralph-Leonhard Fugger von der Kanzlei hnl Rechtsanwälte aus Osnabrück.
Die kaufmännische Begleitung übernimmt die Unternehmensberatung Worstbrock aus Osnabrück. Sie unterstützt die Geschäftsführung bei Analyse, Strukturierung und Umsetzung der Maßnahmen. Als vorläufiger Sachwalter begleitet Rechtsanwalt Dr. Peter Jacob von der Kanzlei Schoofs & Partner das Verfahren.
Im Zuge des eingeleiteten Investorenprozesses konnten bereits vielversprechende Gespräche mit regionalen potenziellen Investoren geführt werden.
Alexander Worstbrock dazu:
„Die aktuellen Rahmenbedingungen stellen viele Unternehmen der Bau- und Recyclingbranche vor erhebliche Herausforderungen. Im Fall von Heitbrink zeigt sich, wie entscheidend es ist, frühzeitig strukturiert zu handeln und die notwendigen Maßnahmen einzuleiten. Die Eigenverwaltung bietet einen strukturierten Rahmen, um erforderliche Anpassungen geordnet umzusetzen und die Fortführung des Unternehmens zu sichern.“
Ziel: Erhaltung und Stabilisierung des Standorts
Die Bau- und Recyclingbranche ist derzeit von einer verhaltenen Nachfrage und externen Einflussfaktoren geprägt. Unternehmen sind gefordert, ihre Kostenstrukturen anzupassen und Prozesse effizient auszurichten.
Ziel des Verfahrens ist die wirtschaftliche Stabilisierung der Unternehmensgruppe und der Erhalt des Standorts. Mögliche Lösungen werden ergebnisoffen geprüft und mit den Verfahrensbeteiligten abgestimmt.
Kontakt
Heitbrink Recycling GmbH & Co. KG
Heitbrink Rückbau GmbH
Heitbrink GmbH & Co. KG
Wissinger Straße 2
49143 Bissendorf
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Tel.: 05402 56 17
E-Mail: info@heitbrink-gmbh.de
hnl Rechtsanwälte in Partnerschaft mbB | Notare
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SCHOOFS & PARTNER Rechtsanwälte mbB
www.schoofspartner.de
Unternehmensberatung Worstbrock
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49086 Osnabrück
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E-Mail: zentrale@worstbrock.de
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Lebenshilfe Schenefeld in vorläufiger Eigenverwaltung
– Pressemitteilung –
Lebenshilfe Schenefeld in vorläufiger Eigenverwaltung – Amtsgericht Pinneberg ordnet Verfahren zur Stabilisierung in der Eingliederungshilfe an
Schenefeld, 28. Januar 2026 – Für die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e. V. Ortsvereinigung Schenefeld hat das Amtsgericht Pinneberg mit Beschluss vom 28. Januar 2026 die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Der Verein hatte zuvor einen entsprechenden Antrag gestellt. Mit diesem Schritt reagiert der Träger der Eingliederungshilfe strukturiert auf wirtschaftliche Herausforderungen und nutzt das Verfahren zur Stabilisierung und zukunftsfähigen Ausrichtung.
Gegründet 1979, ist der Verein ein etablierter Träger der Eingliederungshilfe in Schleswig-Holstein und Hamburg. Acht Wohngruppen, zwei Kindertagesstätten, zwei Tagesstätten für Erwachsene sowie ambulante Angebote und Schulbegleitungen gehören zum Leistungsportfolio. Insgesamt sind 342 Mitarbeitende beschäftigt.
Wirtschaftliche Ausgangslage
Verzögerte Entgeltanpassungen, steigende Personalkosten und strukturelle Refinanzierungsherausforderungen prägen derzeit die Rahmenbedingungen der Eingliederungshilfe. Veränderte Bedarfe und höhere Sachkosten konnten in den bestehenden Leistungsentgelten nicht ausreichend abgebildet werden.
Der Vorstand hat frühzeitig gehandelt und sich bewusst für die Eigenverwaltung entschieden. Das Verfahren ermöglicht es, notwendige Maßnahmen im laufenden Betrieb umzusetzen und die Verantwortung weiterhin selbst wahrzunehmen. Der Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt fort. Die Löhne und Gehälter sind über die Insolvenzgeldvorfinanzierung gesichert. Für Betreute, Angehörige und Mitarbeitende ergeben sich keine Einschränkungen.
Zum vorläufigen Sachwalter wurde Rechtsanwalt Henning Sämisch von der Kanzlei S|H|N|F aus Hamburg bestellt. Die rechtliche Begleitung erfolgt durch Rechtsanwalt Joachim Beuck von der Kanzlei Nissen & Beuck Rechtsanwälte, Elmshorn.
Kaufmännische Stabilisierung im Verfahren
Im Verfahren wirkt die Unternehmensberatung Worstbrock an der kaufmännischen Stabilisierung mit und bringt ihre Restrukturierungsexpertise ein. Sie unterstützt Vorstand und Geschäftsführung bei der Umsetzung betriebswirtschaftlicher Maßnahmen, stärkt Transparenz, Liquiditätsplanung und Controlling und entwickelt tragfähige Strukturen für die weitere Ausrichtung.
Die Eigenverwaltung schafft den Rahmen, um diese Schritte konsequent umzusetzen und die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit dauerhaft zu sichern.
Alexander Worstbrock, Inhaber der Unternehmensberatung Worstbrock, erklärt:
„Die Sozialwirtschaft steht unter erheblichem betriebswirtschaftlichem Druck und zugleich in besonderer Verantwortung gegenüber den Menschen, die auf verlässliche Unterstützung angewiesen sind. Dauerhafte Stabilität entsteht durch klare Strukturen und fundierte kaufmännische Steuerung. Die Eigenverwaltung bietet hierfür einen geeigneten Rahmen, wenn sie mit Erfahrung und Augenmaß umgesetzt wird.“
Einordnung für die Branche
Das Verfahren verdeutlicht die strukturellen Refinanzierungsdynamiken, denen zahlreiche Träger der Eingliederungshilfe ausgesetzt sind, und unterstreicht die Bedeutung frühzeitiger betriebswirtschaftlicher Steuerung.
Die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e. V. Ortsvereinigung Schenefeld handelt damit verantwortungsbewusst und vorausschauend. Die Eigenverwaltung bietet in der aktuellen wirtschaftlichen Situation den rechtlichen Rahmen, um notwendige Anpassungen strukturiert umzusetzen und die wirtschaftliche Stabilität zu sichern.
Vor diesem Hintergrund begleitet die Unternehmensberatung Worstbrock seit über 35 Jahren Krisen- und Restrukturierungsprozesse im Mittelstand mit besonderer Erfahrung in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft.
Kontakt
Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V.
Ortsvereinigung Schenefeld
Osterbrooksweg 57/59
22869 Schenefeld
www.lebenshilfe-schenefeld.de
Tel.: 040 752 55 08-0
E-Mail: verwaltung@lebenshilfe-schenefeld.de
S|H|N|F Rechtsanwälte – Wirtschaftsprüfer* Steuerberater* – Insolvenzverwalter
www.shnf.de
Nissen & Beuck Rechtsanwälte
www.nb-law.de
Unternehmensberatung Worstbrock
Buchenbrink 4
49086 Osnabrück
www.worstbrock.de
Tel.: 0541 500 38-0
E-Mail: zentrale@worstbrock.de
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Für Rückfragen an die Unternehmensberatung Worstbrock steht Ihnen Herr Johannes Wübben gerne zur Verfügung
E-Mail: johannes.wuebben@worstbrock.de
Tel: 0541 500 38-16
Sanierung in Eigenverwaltung: Agrargesellschaft mbH Siedenlangenbeck richtet sich neu aus
– Pressemitteilung –
Sanierung in Eigenverwaltung: Agrargesellschaft mbH Siedenlangenbeck richtet sich neu aus
Betrieb bleibt am Markt – Unternehmensberatung Worstbrock begleitet kaufmännische Steuerung
Kuhfelde / Osnabrück, 12.11.2025 – Die Agrargesellschaft mbH Siedenlangenbeck aus Kuhfelde nutzt auf Grundlage eines Beschlusses des Amtsgerichts Stendal vom 10. November 2025 ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung. Ziel ist es, den gemischten Agrarbetrieb strukturell und wirtschaftlich neu auszurichten. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter. Die Mitarbeitenden wurden informiert. Ihre Löhne und Gehälter sind über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert.
Für die Mitarbeitenden und die regionalen Partner ist damit ein wichtiges Signal verbunden. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation bleibt der Betrieb bestehen und die tägliche Arbeit kann verlässlich fortgesetzt werden.
Unternehmen und Ausgangslage
Die Agrargesellschaft mbH Siedenlangenbeck bewirtschaftet im Altmarkkreis Salzwedel rund 1.450 Hektar Acker- und Grünland. Mit einem Jahresumsatz von rund 4 Millionen Euro und derzeit 17 Mitarbeitenden ist der Betrieb wirtschaftlich in der Region verankert.
Probleme in der betrieblichen Steuerung, fehlende Kostentransparenz und ein nicht optimaler Ressourceneinsatz haben das Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage geführt. Ziel des Verfahrens ist es, diese Grundlagen so zu verbessern, dass der Betrieb dauerhaft stabil und wettbewerbsfähig fortgeführt werden kann.
Im Mittelpunkt stehen betriebswirtschaftliche Strukturen und Prozesse des landwirtschaftlichen Betriebs sowie eine verlässliche Perspektive für Mitarbeitende, Geschäftspartner und Gläubiger.
Was Eigenverwaltung hier bedeutet
Das Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung ist ein besonderes Insolvenzverfahren. Die Geschäftsführung bleibt im Amt und verwaltet das Unternehmen weiter, während ein vom Gericht eingesetzter Sachwalter das Verfahren überwacht und die Interessen der Gläubiger wahrt.
Die Anordnung eines solchen Verfahrens setzt unter anderem voraus, dass die Fortführung des Unternehmens realistische Erfolgsaussichten bietet und ein tragfähiger Weg für die Neuaufstellung aufgezeigt wird. Mit der Eigenverwaltung eröffnen sich Chancen, notwendige Veränderungen umzusetzen, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.
Rolle der Unternehmensberatung Worstbrock
Die Unternehmensberatung Worstbrock unterstützt die Agrargesellschaft mbH Siedenlangenbeck auf der kaufmännischen Seite des Verfahrens. Dazu gehören die Schärfung der betriebswirtschaftlichen Strukturen, eine verbesserte Kostentransparenz und präzisere Entscheidungsgrundlagen.
So entsteht eine verlässliche Basis für die weitere Sanierung und ein für alle Beteiligten betriebswirtschaftlich transparentes Verfahren. Ziel ist es, gemeinsam mit der Geschäftsführung einen Weg zu erarbeiten, der sowohl die wirtschaftliche Stabilität als auch die berechtigten Interessen von Mitarbeitenden, Gläubigern und regionalen Partnern berücksichtigt.
Juristische Begleitung und Sachwalter
Juristisch wird die Geschäftsführung durch Rechtsanwalt Nikolas Otto und Rechtsanwalt Dr. Rouven Quick von BBL Brockdorff Rechtsanwaltsgesellschaft mbH als Generalbevollmächtigte unterstützt. Die Überwachung der Eigenverwaltung übernimmt Rechtsanwalt Hendrik A. Könemann von der Kanzlei Könemann als vorläufiger Sachwalter.
Der Sachwalter ist im Eigenverwaltungsverfahren dafür zuständig, den Schuldner zu überwachen, die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu prüfen und die Gläubigerinteressen im Verfahren zu sichern.
Betriebswirtschaftliche Grundlage der Sanierung
Diplom-Kaufmann Alexander Worstbrock, Inhaber der Unternehmensberatung Worstbrock, betont:
„Aus unserer Erfahrung in zahlreichen Eigenverwaltungsverfahren wissen wir, wie wichtig eine stabile betriebswirtschaftliche Grundlage für eine nachhaltige Sanierung und einen geordneten Ablauf des Verfahrens ist. Diese Basis schaffen wir gemeinsam mit der Geschäftsführung der Agrargesellschaft mbH Siedenlangenbeck und in transparenter Abstimmung mit den Verfahrensbeteiligten.“
In den kommenden Monaten liegt der Schwerpunkt darauf, die wirtschaftlichen Strukturen weiter zu verbessern und den Sanierungsprozess im Interesse von Gläubigern, Mitarbeitenden und regionalen Partnern planbar zu gestalten.
Kontakt
Agrargesellschaft mbH Siedenlangenbeck
Wöpel 21
29416 Kuhfelde
Tel.: 039035 8197
www.agrar-siebeck.de
BBL Brockdorff Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
www.bbl-law.com
Kanzlei Könemann
www.kanzlei-koenemann.de
Unternehmensberatung Worstbrock
Buchenbrink 4
49086 Osnabrück
www.worstbrock.de
Tel.: 0541 500 38-0
E-Mail: zentrale@worstbrock.de
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Lotex GmbH: Eigenverwaltung erfolgreich durch Insolvenzplan abgeschlossen
– Pressemitteilung –
Lotex GmbH: Eigenverwaltung erfolgreich durch Insolvenzplan abgeschlossen – Nachfolgelösung mit neuem Eigentümer steht vor dem Abschluss
Ankum, 24.11.2025 – Die Lotex GmbH hat das Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung erfolgreich durch einen Insolvenzplan abgeschlossen. Mit Beschluss des Amtsgerichts Osnabrück vom 13.11.2025 wurde das Verfahren aufgehoben. Im Rahmen eines strukturierten Verkaufsprozesses wurde eine Nachfolgelösung umgesetzt. Die Gesellschaftsanteile sind an einen neuen Gesellschafter übertragen worden, sodass nun ein neuer Eigentümer die Verantwortung für die Lotex GmbH übernimmt und den Betrieb fortführt. Mit diesem Anteilserwerb ist der zentrale Baustein der Nachfolgelösung realisiert. Der Übergang in die neue Eigentümer- und Führungsstruktur steht vor Abschluss. Die bisherigen Geschäftsführer, Peter Löwen und Stefan Günther, werden das operative Geschäft an einen neuen Geschäftsführer übergeben, der bereits eingebunden ist, aber derzeit nicht öffentlich genannt werden möchte.
Auf einen Blick
- Verfahrensabschluss: Aufhebung des Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung durch Insolvenzplan
- Transaktion: Verkauf der Gesellschaftsanteile (Share Deal) an einen neuen Gesellschafter
- Standort: Ankum bleibt erhalten, rund 70 Arbeitsplätze gesichert
- Begleitung: Unternehmensberatung Worstbrock für die kaufmännische Beratung, Kanzlei Niemeyer · Lißner für die Begleitung, MICHELS Vorast Insolvenzverwaltung GbR mit Rechtsanwalt Stephan Michels als Sachwalter
Eigenverwaltung als strukturierte Sanierungslösung
Im Verfahren wurde die Eigenverwaltung genutzt, um die operative und finanzielle Basis der Lotex GmbH zu stabilisieren und neu auszurichten. Ungünstige Verträge konnten neu verhandelt, Abläufe gestrafft und die Kostenstruktur verbessert werden. Die Eigenverwaltung als gerichtlich überwachtes Sanierungsverfahren ermöglicht es, diese Maßnahmen bei laufendem Geschäftsbetrieb umzusetzen. Die Geschäftsführung bleibt operativ verantwortlich und wird durch kaufmännische und juristische Berater unterstützt. Der Sachwalter überwacht im Auftrag des Gerichts die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens.
Begleitet wurde die Lotex GmbH dabei von der Unternehmensberatung Worstbrock aus Osnabrück, vertreten durch Dipl.-Kfm. Alexander Worstbrock. Die rechtliche Beratung lag bei den Rechtsanwälten Tjark Symalla und Ralph Leonhard Fugger von der Kanzlei Niemeyer · Lißner in Osnabrück. Als Sachwalter überwachte Rechtsanwalt Stephan Michels von der MICHELS Vorast Insolvenzverwaltung GbR in Münster das Verfahren.
Perspektivwechsel durch neue Eigentümerstruktur
Die Nachfolgelösung sieht eine Neuausrichtung unter neuem Eigentümer vor. Mit der geplanten Übergabe der Geschäftsführung ist ein Wechsel in der operativen Verantwortung verbunden. Die bisherigen Geschäftsführer haben das Unternehmen durch den Sanierungsprozess geführt und übergeben nun eine stabilisierte Organisation an die neue Leitung.
Stefan Günther erklärt:
„Unser Dank gilt insbesondere den Mitarbeitenden, die mit großem Engagement und Vertrauen zum Erfolg des Verfahrens beigetragen haben. Ebenso danken wir allen Verfahrensbeteiligten für die konstruktive und professionelle Zusammenarbeit. Der Standort bleibt erhalten, das war und ist unser zentrales Ziel.“
Alexander Worstbrock betont:
„Die Lotex GmbH zeigt beispielhaft, wie mit Eigenverwaltung und frühzeitiger Steuerung ein nachhaltiger Neustart gelingen kann. Der strukturierte Übergang unter neuer Eigentümerstruktur unterstreicht das Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.“
Über die Lotex GmbH
Die Lotex GmbH mit Sitz in Ankum, Industriestraße 7, 49577, ist spezialisierter Dienstleister für die Textil- und Konsumgüterbranche. Das Unternehmen bietet Textilaufbereitung, Co-Packing, Sortier- und Logistikdienstleistungen für mittelständische und größere Unternehmen mit komplexen Anforderungen.
Über die Unternehmensberatung Worstbrock
Die Unternehmensberatung Worstbrock begleitet seit 1989 Unternehmen bei Sanierung, Restrukturierung und Eigenverwaltung mit Fokus auf kaufmännische Steuerung, Fortführungsszenarien und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.
Weitere Informationen zur Lotex GmbH: www.lotex-gmbh.de
Weitere Informationen über Worstbrock: www.worstbrock.de
Weitere Informationen über die Kanzlei Niemeyer · Lißner: www.kanzlei-niemeyer.de
Weitere Informationen zur MICHELS Vorast Insolvenzverwaltung GbR: www.michels-inso.de
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