– Pressemitteilung –
Maschinenbau Feik: Sanierung abgeschlossen – Insolvenzverfahren aufgehoben
Amtsgericht Bersenbrück hebt Verfahren nach Umsetzung des bestätigten Insolvenzplans auf – Familienunternehmen setzt Geschäftstätigkeit außerhalb des Verfahrens fort
Bramsche, 17. Juli 2026 – Mit Beschluss vom 14. Juli 2026 hat das Amtsgericht Bersenbrück das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Maschinenbau Feik GmbH & Co. KG aufgehoben. Vorausgegangen war die erfolgreiche Umsetzung des gerichtlich bestätigten Insolvenzplans. Rund anderthalb Jahre nach Beginn der Sanierung ist das Verfahren damit abgeschlossen. Für den familiengeführten Maschinenbaubetrieb markiert dies – nur wenige Wochen nach seinem 50-jährigen Firmenjubiläum – den formalen Abschluss eines umfassenden Sanierungsprozesses.
Ein besonderes Jubiläumsjahr
Die Maschinenbau Feik GmbH & Co. KG wurde 1975 gegründet und wird heute in zweiter Generation von Geschäftsführer Thomas Feik geführt. Das Unternehmen ist auf Sondermaschinen, Prägewalzen sowie Reparatur- und Instandhaltungsleistungen für Industriebetriebe spezialisiert und seit fünf Jahrzehnten fest mit dem Wirtschaftsstandort Bramsche verbunden.
Das 50-jährige Firmenjubiläum im Juni 2025 fiel in eine Phase tiefgreifender Veränderungen. Während das Unternehmen auf fünf Jahrzehnte Unternehmensgeschichte zurückblickte, wurden gleichzeitig die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen. Mit der Aufhebung des Insolvenzverfahrens findet dieser Weg nun seinen formalen Abschluss.
Sanierung auf Basis der eigenen Stärken
Der Geschäftsbetrieb wurde während des gesamten Verfahrens ohne Unterbrechung fortgeführt. Kundenaufträge konnten zuverlässig bearbeitet werden, zugleich wurden die Mitarbeitenden eng in den Sanierungsprozess eingebunden.
Ein wesentlicher Baustein der Sanierung war die gezielte Weiterentwicklung des Reparatur- und Instandhaltungsgeschäfts. Die Spezialisierung auf kurzfristige und technisch anspruchsvolle Reparaturen erwies sich dabei als wichtiger Stabilitätsfaktor. Dadurch konnten zusätzliche Aufträge gewonnen und die Auslastung nachhaltig verbessert werden. Gleichzeitig blieb der Personalstamm nahezu vollständig erhalten.
Thomas Feik, Geschäftsführer der Maschinenbau Feik GmbH & Co. KG, erklärt:
„Unser 50-jähriges Firmenjubiläum fiel in eine Zeit, die wir uns als Familienunternehmen anders vorgestellt hatten. Umso mehr freuen wir uns, diesen Weg nun erfolgreich abschließen zu können. Mein Dank gilt unseren Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten und allen Verfahrensbeteiligten. Ihr Vertrauen und ihre Unterstützung haben wesentlich dazu beigetragen, dass wir die Unternehmensgeschichte von Maschinenbau Feik fortschreiben können.“
Gemeinsamer Einsatz als Grundlage des Erfolgs
Die rechtliche Begleitung des Verfahrens erfolgte durch die Rechtsanwälte Ralph-Leonhard Fugger und Tjark Symalla von der Kanzlei hnl Rechtsanwälte in Partnerschaft mbB. Als Sachwalter begleitete Rechtsanwalt Stephan Michels das Verfahren. Die kaufmännische Begleitung übernahm Dipl.-Kfm. Alexander Worstbrock von der Unternehmensberatung Worstbrock. Gemeinsam mit der Geschäftsführung entwickelte und steuerte die Unternehmensberatung Worstbrock die betriebswirtschaftlichen Sanierungsmaßnahmen und begleitete deren Umsetzung während des gesamten Verfahrens.
Alexander Worstbrock sagt:
„Gemeinsam mit der Geschäftsführung haben wir die betriebswirtschaftlichen Maßnahmen entwickelt, gesteuert und konsequent umgesetzt. Ziel war es, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig zu stabilisieren und die Voraussetzungen für eine Fortführung außerhalb des Verfahrens zu schaffen. Dass das Verfahren nun planmäßig aufgehoben werden konnte, bestätigt den eingeschlagenen Weg. Die hohe technische Spezialisierung und die langjährigen Kundenbeziehungen von Maschinenbau Feik waren dabei wesentliche Erfolgsfaktoren.“
Geschäftsbetrieb wird außerhalb des Verfahrens fortgeführt
Mit der Aufhebung des Insolvenzverfahrens setzt die Maschinenbau Feik GmbH & Co. KG ihre Geschäftstätigkeit außerhalb des Verfahrens fort. Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf den Sondermaschinenbau sowie Reparatur- und Instandhaltungsleistungen für Industriebetriebe. Die im Rahmen der Sanierung geschaffenen Strukturen bilden eine stabile Grundlage für die weitere Unternehmensentwicklung.
Kontakt
Maschinenbau Feik GmbH & Co. KG
Vördener Str. 113
49565 Bramsche
Tel: 05468 / 92340
E-Mail: info@feik-maschinenbau.de
Web: www.feik-maschinenbau.de
Kanzlei hnl Rechtsanwälte in Partnerschaft mbB | Notare:
www.hnl.law
Kanzlei MICHELS Vorast Insolvenzverwaltung GbR:
www.michels-inso.de
Unternehmensberatung Worstbrock:
Buchenbrink 4
49086 Osnabrück
Tel.: 0541 500 38-0
E-Mail: zentrale@worstbrock.de
Web: www.worstbrock.de
– Ende Pressemitteilung –
Für Rückfragen an die Unternehmensberatung Worstbrock steht Ihnen Herr Johannes Wübben gerne zur Verfügung
E-Mail: johannes.wuebben@worstbrock.de
Tel: 0541 500 38-16




























